Meinen zweiten Tag begann ich gut ausgeschlafen und ohne irgendwelche Jetlag-typischen Probleme. Nachdem ich mir bei einer Bäckerei Brot für mein Frühstück geholt hatte, ging es los zu einer heißen Quelle zum Baden. Besser gesagt war es ein Fluss, welcher von einer heißen Quelle gespeist wurde. Vom Parkplatz aus ging es über eine schöne Landschaft mit hoher geothermischer Aktivität, wo man auch hinsah. Überall qualmte es aus dem Boden. Spannend zu sehen war, wie die Vegetation nahe der warmen Bäche nur so aufblühte. Nach einer etwa 1,5 Stunden langen Wanderung entlang von Wiesen und Wasserfällen erreichte ich schließlich die Badestelle. Anders als in Kanada wimmelte es hier nur so von Menschen, einen guten Badeplatz habe ich trotzdem gefunden.







Gut erholt ging es dann weiter zum ersten Wasserfall des Tages, wohl einem der spektakulärsten meiner Reise. Die Hauptattraktion war, dass man auch hinter den Wasserfall laufen konnte. Ich hatte Glück und die Sonne kam raus, wodurch sich der Wasserfall in ein Farbenspiel verwandelte.




Nicht weit entfernt wartete dann auch schon der zweite Wasserfall.


Durch den Polartag und da ich noch nicht genug von Wasserfällen hatte, ging es dann nach dem Abendessen noch zu einem dritten Wasserfall – alle guten Dinge sind schließlich drei.



Auf dem Rückweg habe ich noch einen „Austernfischer“ gesehen.

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