Im Flugzeug saß ich in der letzten Reihe im Gang. Zuerst fand ich das ganz witzig. Doch schon bald stellte sich das als ziemlich ungemütlich heraus. Denn direkt hinter mir befanden sich die Toiletten, welche dauerhaft gut besucht waren. Schlafen war fast unmöglich, denn ständig wurde ich von Leuten in der Warteschlange angerempelt … Zu allem Übel wurde dann auch noch mein vorbestelltes Abendessen vergessen. Ich habe bestimmt drei Stunden nach Start darauf gewartet, bis ich dann doch für ein paar Stündchen schlafen konnte. Nachdem ich wieder aufwachte, erkundigte ich mich nach meinem Essen, wodurch es einige Zeit später endlich geliefert wurde. Bestellt hatte ich das „Drei-Gänge Menü“. Es gab einen kleinen Tomaten-Mozzarella-Salat, Nudeln mit Tomatensauce und ein winziges Stückchen Kuchen. Ziemlich simpel und danach war ich nicht mal ansatzweise satt. Für etwa 20€ ziemlich enttäuschend.
In Island angekommen, holte ich meinen Mietwagen ab. Bis alles erledigt war, war es bereits Mittag und ich war aufgrund der kompakten Mahlzeit im Flugzeug am Verhungern. Also holte ich mir schnell einen isländischen Yufka und dann ging es weiter zum Þingvellir Nationalpark. Hier bin ich durch eine kleine Schlucht zu einem Wasserfall gelaufen. Dort habe ich sofort gemerkt, dass ich wieder in Europa bin. Überall waren Menschen, Deutsche, Franzosen, Spanier, Norweger, Schweden etc. Ich war total überfordert mit all den Menschen 😉.









Anschließend ging es weiter zum großen Geysir. In dem Gebiet befinden sich aber noch jede Menge weiterer Geysire und heiße Quellen. Auf dem Weg dorthin habe ich noch an einem Aussichtspunkt Halt gemacht.










Zu guter Letzt stand ein weiterer Wasserfall auf meinem Plan. Dieser war einer der beeindruckendsten Wasserfälle auf meiner Reise, etwas Vergleichbares habe ich in Kanada nirgends gesehen. Er war definitiv der breiteste Wasserfall, den ich bisher gesehen habe, und er endete mitten in einer Schlucht.





Anschließend habe ich mir eine Pizza auf einem Indoor-Markt in der nächsten Stadt besorgt und dann ging es ins Hostel. Die bunten Häuser in der Ortschaft waren total süß. Aber so ganz an das kalte Klima (~7°C) war ich nach einer Woche Sonne und über 20°C in Vancouver nicht mehr gewöhnt, weshalb ich schon bald wieder im Hostel verschwand.

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