Tag #236 – #239 Victoria

   

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Den heutigen Blog möchte ich mit einem kleinen Nachtrag beginnen. Bevor wir im letzten Beitrag erwähnt, in der Bar die schönen Bilder ausgemalt hatten, waren wir noch beim Wenstob Sägewerk. Dabei handelt es sich um ein familiengeführtes Sägewerk, hauptsächlich bekannt durch die Serie „Big Timber“. Da ich ein großer Fan der Serie bin, war es ein Wunsch von mir, dort vorbeizuschauen, und ich hatte Glück. Als wir das Gelände betraten, lief uns direkt die Chefin des Sägewerks in die Arme. Bereit gemacht, um ein Foto zu schießen, kam im nächsten Moment auch der Chef höchstpersönlich um die Ecke, wodurch ich ein Bild mit den Hauptprotagonisten erhalten habe.

Ich war total nervös, aber Mercury hat bestimmt 30 Minuten ein interessantes Gespräch mit den Beiden geleitet.

So, jetzt geht es los mit dem eigentlichen Beitrag:

Für unseren nächsten Tag stand die Hauptstadt von British Columbia – Victoria – auf dem Plan. Wir parkten in einem Parkhaus nahe der Innenstadt. Unser Weg führte uns durch die älteste Chinatown Nordamerikas, entlang an Häfen und zum Parlamentsgebäude. Hier thront neben dem imposanten Gebäude auch ein Totempfahl der indigenen Bevölkerung.

Nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen konnten wir hier eine kostenlose selbst geführte Tour durchs Parlamentsgebäude machen. Anschließend sind wir noch über eine Wellenschutzmauer gelaufen und zu einem Stadtpark mit einem großen Totempfahl, auf welchem zufällig ein Adler die Aussicht genoss.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Tofino. Auf dem Weg machten wir noch Halt in einem europäischen Markt. Dieser wird „Goats on the Roof“ (dt. Ziegen auf dem Dach) genannt, denn das Dach ist begrünt. Da den Besitzern das Mähen des Daches irgendwann zu anstrengend wurde, haben sie einfach ihre Ziegen draufgelassen. Das wurde dann zur Touristenattraktion. Inzwischen ist es sehr touristisch mit Souvenirläden und einem Laden mit Schnitzereien und Bildhauereien gestaltet. Wir hatten leider etwas Pech und es waren keine Ziegen auf dem Dach, dafür war ein Hase neben dem Parkplatz.

Unser Parkplatz befand sich nicht weit entfernt von dem Markt und in der Nähe eines Flusses, welcher sich über mehrere Wasserfälle seinen Weg ins Meer suchte. Es war sehr cool, die Gegend zu erkunden. Für Fotos war die Gegend leider nicht so geeignet. Aber ein schönes Foto hab ich dennoch machen können.

Anschließend ging es für uns Richtung Tofino. Wir machten auch hier wieder halt an einem schönen Fluss, wo ich auch einen Frosch entdeckte. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Campingplatzsuche, Planung und Entspannen am Campingplatz.

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