Mein Sonntag begann ganz traditionell mit amerikanischen Pancakes. Da ich vergessen hatte, die Dunstabzugshaube einzuschalten, löste ich aus Versehen den Rauchmelder aus. Naja, jetzt weiß ich zumindest, dass er funktioniert, und alle anderen im Haus auch …
Danach fuhr ich zu einer alten Mühle, die hier als historische Sehenswürdigkeit gekennzeichnet ist. Dort angekommen traf ich leider nur auf ein Schild „Wir öffnen Mitte Mai für Sie“. Naja, da bin ich aber nicht mehr hier. Also ging es weiter über einen Schotterweg in den Cathedral Provincial Park. Dieser liegt auf 2000 m und die Straße ist nur für Allradfahrzeuge offen, weshalb ich ziemlich sicher war, dass ich nicht ganz hochfahren kann, wollte aber dennoch schauen, wie weit ich komme. Nach etwa 20min Schotterweg kam dann aber leider eine Schranke. Mehr als jede Menge kostenlose Campingplätze gab es aber leider nicht zu sehen. Also ging es wieder zurück und eine Ortschaft weiter. Dort wollte ich eine Wanderung zur „Mönchshöhle“ machen. Einem Haus, das wohl von einem Mönch in eine Höhle gebaut wurde. Dort angekommen musste ich zuerst ein Stück über ein Privatgrundstück laufen, woraufhin sofort ein älterer Mann angefahren kam und fragte, ob er mir helfen kann und was ich vorhabe. Also erzählte ich ihm von meinem Plan. Er lief mit mir zum nahegelegenen Fluss und sagte, frei übersetzt: Das ist aktuell unmöglich, zu viel Wasser im Bach, und den musst du viermal überqueren, um zur Mönchshöhle zu kommen. Also wurde auch hier nichts draus. Doch ich hatte noch einen letzten Ort auf meiner Liste, den ich hier noch sehen wollte. Die Franzosenmine, eine verlassene Goldmine nicht weit von wo ich aktuell wohne. Die Fahrt dorthin war schon super spektakulär. Natürlich wieder eine Schotterpiste, dafür ziemlich steil und mit vielen Serpentinen.



An der Abzweigung entschied ich mich, mein Auto abzustellen. Wahrscheinlich wäre es möglich gewesen, den Weg weiterzufahren, bloß umdrehen hätte ein Problem werden können. Deshalb war ich dann doch froh, den 45-minütigen Fußweg auf mich genommen zu haben. Die Mine an sich war tatsächlich offen, wodurch ich ein paar Meter hineingehen konnte, allzu weit habe ich mich aber nicht getraut …



Es gab zwei Eingänge. Nachdem ich einem schmalen Trampelpfad nach der oberen Miene gefolgt war, kam ich plötzlich an eine gigantische Höhle. Diese hatte mehrere Öffnungen an verschiedenen Seiten des Berges, was es extrem spannend machte.



Auf dem Rückweg entdeckte ich dann noch einen Specht und ein Eichhörnchen.





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