Tag #53 – 59 Lachswanderung & Camping ausflug

   

Written by:

Meine nächste Woche bestand wieder hauptsächlich aus Arbeiten. Abends habe ich mich meist noch etwas mit dem jungen Pärchen unterhalten. Am Donnerstagabend waren wir dann gemeinsam Burger essen. Nachdem ich Freitag ausgeschlafen hatte, habe ich mich wieder an die Brennholzbeschaffung für meine Gastgeberin gemacht. Anschließend wurden wir dann von dem älteren Herrn abgeholt. Wir fuhren etwa eine Stunde entlang der Küste des Sees, bis wir am Adams River ankamen. Dort wollten wir die Lachswanderung beobachten und tatsächlich, immer wieder sahen wir die auffälligen Rotlachse, welche namensgebend für die Stadt „Salmon Arm“ (dt. Lachs Arm) sind. Leider schwammen aber auch viele tote Lachse im Fluss … Es war sehr schwierig, mit der Kamera die Geschehnisse einzufangen, aber folgende Eindrücke konnte ich festhalten.

Am Samstag war dann der sogenannte „Skiswap“ (dt. Ski tausch). Die Region hier wird übrigens Shuswap genannt, der „Skiswap“ ist also ein lustiges Wortspiel für einen Ski-Markt. Dort habe ich für insgesamt 50 € ein paar Klassik-Langlaufski und dazu passende Schuhe und Stöcke gekauft.

Da ich die Woche über etwas mit Heimweh zu kämpfen hatte, habe ich mich entschieden, für eine Nacht in die Berge zu fahren. Da ab dem 1. Oktober Winterreifenpflicht herrscht und in den Bergen bereits Schnee liegt, musste ich noch die Winterreifen wechseln, und dann ging es gegen 15:00 Uhr für mich los nach Revelstoke.

Dort habe ich einen Staudamm besucht. Normalerweise ist dieser für Besucher geöffnet, aber nicht als ich da war. Vermutlich ist dies nur während der Sommermonate geöffnet. Dennoch habe ich ein paar schöne Bilder am Stausee gemacht.

Anschließend fuhr ich an einen großen, leeren Parkplatz, auf welchem ich mein Nachtlager aufschlug. Dort kochte ich mir mit meinem neuen Campingkocher ein Curry.

Während ich kochte, fing es dann leider an zu regnen. Ich verkroch mich also bald in meinem Schlafsack. Am nächsten Morgen regnete es immer noch. Deshalb entschied ich mich, das Eisenbahnmuseum zu besuchen. Es war nicht sonderlich groß, aber sehr beeindruckend, welche Hindernisse gerade der Winter in den kanadischen Bergen die Eisenbahn überwältigen musste. Hier ein Bild eines der gigantischen Schneepflugzüge.

Nachdem es aufgehört hatte zu regnen bin ich noch auf den Mount Revelstoke gefahren. Die Straße war jedoch bereits ab der hälfte wegen starkem Schneefall gesperrt. Ich parkte also mein Auto und lief auf einem Wanderweg weiter nach oben. Nicht weit vom Auto sah ich einen Mader, wie er eine Maus fing.

Nach etwa einer halben Stunde war ich dann plötzlich im Schnee. Nach einer Stunde war der Schnee bestimmt 30 cm tief. Da ich nur Wanderschuhe und eine Regenhose hatte, habe ich dann aber wieder umgedreht.

Da meine Wanderung dadurch etwas kürzer ausfiel, hatte ich noch Zeit, an einem Wasserfall zu halten. Der Stopp hat sich sehr gelohnt und ich konnte ein paar schöne Bilder schießen.

Auf dem Rückweg erinnerte mich die Szenerie stark an mein KI-generiertes Startseitenbild. Ich musste anhalten und das Foto also in echt nachstellen. Ich finde, das ist mir ganz gut gelungen. Hier der Vergleich:

Hinterlasse einen Kommentar