Tag #35-38 Emerald Lake & Banff

   

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Diese Woche Freitag war Tag der Deutschen Einheit. Zwar nicht in Kanada, aber ich dachte, da mach ich trotzdem mit. Deshalb habe ich von Montag bis Donnerstag etwas mehr gearbeitet, um den Freitag frei zu bekommen.

Okay, Spaß beiseite. Dass ich den Freitag freigenommen habe, hat sich einfach so ergeben. Laura und Steffen aus Wittnau waren nicht weit von mir im Urlaub und ich nutzte die Gelegenheit, sie für zwei Tage zu begleiten. Also fuhr ich am Donnerstag mit dem Bus drei Stunden nach Golden. Die Bedingungen waren an dem Tag besonders günstig für Nordlichter, also machten wir uns abends noch auf den Weg in die Dunkelheit.

Am ersten Platz hatten wir kein Glück. Dieses Nachtfoto hat mir trotzdem sehr gefallen.

Am zweiten Ort sah es schon anders aus.

Am Freitag sind wir dann zum Emerald Lake gefahren. Dort war ich zwar bereits, aber nur für 20 Minuten mit der Busreise. Das hat sich wirklich gut angeboten, da ich unbedingt noch einmal mehr Zeit dort verbringen wollte. Man hat bereits richtig gesehen, wie es hier langsam Herbst wird und die Bäume sich herrlich bunt verfärben.

Anschließend ging es weiter nach Banff. Davor machten wir einen Stopp bei einem Aussichtspunkt auf die Vermilion Lakes.

Die Stadt Banff ist sehr touristisch geprägt, mit vielen Hotels. Wir aßen um halb vier bereits zu Abend, da wir anschließend noch entlang des Flusses auf Wildtierjagt gehen wollten. Außer Chipmunks, Eichhörnchen und Enten, die uns fast zu Tode erschreckt hatten, gab es jedoch nicht viel Wildes zu sehen.

Am Samstag ging es für die beiden weiter zurück Richtung Vancouver. Da Salmon Arm quasi auf dem Weg liegt, fuhren sie mich wieder nach Hause. Auf dem Weg machten wir noch einen Stopp in Revelstoke. Dort war gerade ein Markt, wo sogar Brezeln und anderes deutsches Gebäck verkauft wurde.

Am Haus angekommen haben wir noch einen Tee getrunken und uns verabschiedet.

Am Sonntag war ein Wohltätigkeitsfahrradrennen in Salmon Arm. Ich habe mich dazu nicht angemeldet. Unter anderem, da ich dort fast zwei Stunden mit dem Fahrrad hin fahren musste und es bereits um 9:30 los ging. Der Startpunkt war aber auch der Ort, an dem die Langlaufloipen beginnen, welche ich im Winter sicher häufig nutzen werde. Ich fuhr also hauptsächlich aus Neugierde an den Startpunkt. Leider war nicht besonders viel los, weshalb ich bald den Rückweg über die bekannten Trails „South Canoe“ antrat. Dort habe ich noch zwei Mountainbikerinnen getroffen. Leider verlassen beide Salmon Arm über den Winter, jedoch wurde mir der Kontakt zum Freund einer der Mädels vermittelt. Vielleicht ergibt sich da ja mal etwas.

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