Tag #18 & #19 Fahr(zeug)tag

   

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Die letzten beiden Tage in den USA haben wir mit weniger touristischen Aktivitäten verbracht. Am Mittwoch sind wir fast 600 km weit gefahren und haben wieder am Lake Dillon übernachtet. Die Fahrt hat eigentlich den gesamten Tag beansprucht, wodurch am Abend nur noch Zeit für einen kleinen Spaziergang war. Auf den 2700 m war es wieder recht kühl (~19 °C). Dennoch wollte ich noch in dem See baden. Das Wasser war tatsächlich auch kalt.

Am nächsten Tag waren wir in den Silverthorn-Outlets shoppen und sind weiter zu unserem letzten Campingplatz.

Da der heutige Beitrag sonst so kurz wäre, möchte ich die Gelegenheit nutzen, etwas über die Fahrzeuge zu schreiben, die mir hier auf den Straßen und den Campingplätzen begegnet sind. Dies unterscheidet sich schon deutlich von dem, was wir aus Deutschland gewohnt sind.

Autos

Wie fast alles in den USA sind natürlich die Autos auch deutlich größer als in Deutschland. Außerdem fahren hier, wie zu erwarten war, deutlich mehr Pickup-Trucks durch die Gegend. Die kleinen Modelle sind vergleichbar mit dem VW Amarok, der bei uns ja schon als großes Fahrzeug wahrgenommen wird. Teilweise haben die Pickups hinten sogar Zwillingsbereifung und gleichen mehr kleinen LKW.

Campingmobile

Auch die Campingmobile sieht man hier in ihrer Superlative. Unser 9 m Wohnmobil wirkt gegen die meisten Gefährte eher wie ein Spielzeug. Ganze ausgebaute Busse mit Auszügen zu beiden Seiten sind hierbei nur ein Beispiel. Diese großen Wohnmobile sind natürlich unpraktisch, um mal in einer Stadt oder vor einem Supermarkt anzuhalten. Deshalb wird meist ein „kleines“ Auto hinten angehängt. Hier gibt es alle Variationen. Hänger die das gesamte Auto anheben, nur die Vorderachse oder das Auto auf allen vier Rädern hinterher gezogen wird. Hierbei wird die Lenkung des gezogenen Autos durch ein Gestänge gesteuert.

Durch das hohe Aufkommen von leistungsstarken Pickup-Trucks bietet es sich für viele Amerikaner wohl an, einfach einen Wohnwagen an ihre Zugmaschinen zu hängen. Wer glaubt, hier würden einfache Anhänger verwendet, liegt auf dem Holzweg. Es muss schon zumindest ein Auflieger sein. Auch hier sieht man eigentlich nichts ohne Auszügen.

Tatsächlich gab es aber auch kleinere Campingvans. Hier war hauptsächlich unser deutscher Mercedes Sprinter zu sehen. Es gab aber auch einige Leute, die einfach mit einem Auto und Zelt auf dem Campingplatz waren. Winzige Wohnwagen waren auch zu sehen, wobei ich vermute, dass diese eher als Stauraum mit Außenküche gedacht sind.

LKW

Die LKW unterscheiden sich in Nordamerika drastisch von den europäischen. Hauptsächlich durch die langhaubige Bauweise bei welcher der Motor vor der eigentlichen Fahrerkabine sitzt. Aber auch die Fahrerkabinen an sich sind hier deutlich größer. Vermutlich um den Fahrern aufgrund der weiteren Distanzen ein bisschen mehr Komfort zu bieten. Damit nicht genug: Während man bei uns einen LKW eigentlich nur mit einem Auflieger oder einer fest verbauten Frachtraum und einem Anhänger kennt, fahren hier gut und gerne LKW mit drei Aufliegern hintereinander durch die Gegend.

Langhauber LKW mit großer Fahrerkabine

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